Koscioly Drewniane – Schrotholzkirchen

Kirche

Ortsangaben

Schieroth – Allerheiligenkirche

Das Dorf Schieroth, etwa 25 Kilometer nördlich von Gleiwitz, wird bereits 1299 in einem Dokument erwähnt. Um 1546 trat der Besitzer des Dorfes, Christoph von Czornberg, zum Protestantismus über. Schieroth kehrte 1629 zum Katholizismus zurück. Eine Feuersbrunst zerstörte 1700 das Dorf. Entgegen der lang anhaltenden Vermutung fiel der hölzerne Teil der Kirche nicht den Flammen zum Opfer. Das älteste erhaltene Element der heutigen Kirche, der Dachstuhl, stammt von 1457. Im Jahr 1707 wurden die Renovierungsarbeiten des stark verfallenen Gebäudes abgeschlossen.

Chor und Sakristei des geosteten Gebäudes sind in Bruchstein gemauert und verputzt. Der Chor schließt dreiseitig ab, an seiner Nordseite befindet sich die Sakristei mit einer Empore im Obergeschoss. Der in Ständerbauweise errichtete Turm hat leicht geneigte Wände, die bretterverschalt sind und einen Zwiebelhelm mit einer achtseitigen Laterne. Über dem Kirchenschiff thront ein achteckiger Dachreiter mit Laterne und Kuppel. Das Schindeldach des Chores ist höher als das des Langhauses. Das Kirchenschiff wird von einem überdachten Umgang umgeben, die Außenwände sind mit Schindeln beschlagen. Die gotischen Malereien an den Wänden des Chors und den Stützen des Chorbalkens wurden wahrscheinlich von einem Malermeister aus Himmelwitz angefertigt. Sie wurden 1935 und 1936 freigelegt. Viele Bilder sind verwischt bzw. schwer verständlich. Dargestellt sind Szenen aus dem Leben Christi und Heiligengestalten.

Der zweistöckige Hauptaltar im Spätrenaissancestil ist eine Stiftung von Peter Krockier, dem Dekan von Tost. Auf ihm befindet sich ein Bild der „Muttergottes Himmelskönigin durch die Heiligen angebetet“. Im Vordergrund sind die schlesischen Schutzheiligen Hyazinth und Hedwig, Herzogin von Schlesien zu sehen. Ein Werk des Wojciech Eliasz aus Krakau aus dem Jahr 1847. Im oberen Teil der Predella sieht man den Hl. Florian und den Brand in Schieroth. Die Patronatsloge stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Barockorgel aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde 1937 aus Groß Schimnitz übertragen.

Die Kirche gehört zur Architekturroute der Holzbaukunst in der Woiwodschaft Schlesien.

6 Kommentare

  1. Kath. Pfarrei St. Cornelius und Peter, Moselstr. 6 in 41751 Viersen
    %A, 06UTCTue, 06 Nov 2012 12:22:53 +0000 %e. %B %Y

    Sehr geehrte Damen und Herren
    Frau Barbara Gabriele Eleonora Wonschik, geb. Antes, geboren am 10.01.1952 in Pless – Austritt aus der kath. Kirche am 14.12.1999 in Viersen ist am 02.11.2012 bei der kath. Pfarrei St. Cornelius und Peter in 41751 Viersen wiedereingetreten.
    Bistumsrolle R 260/2012 Generalvikariat Aachen
    Mit freundlichen Grüßen
    Jutta Holthausen, Pfarrsekretärin

  2. Mario
    %A, 03UTCMon, 03 Jun 2013 13:59:49 +0000 %e. %B %Y

    Św. Florian przedstawiony jest na tle płonących Sierot, lecz co ważne nie kościoła jak opisuje artykuł.

    • OSLM-Team
      %A, 12UTCWed, 12 Jun 2013 12:52:52 +0000 %e. %B %Y

      Dziękujemy za wskazówkę i serdecznie pozdrawiamy.

  3. Mario
    %A, 18UTCTue, 18 Jun 2013 18:18:03 +0000 %e. %B %Y

    “Obecna świątynia w najstarszej części pochodzi z ok. 1470 r”.
    – Jak wynika z badań, najstarsze elementy kościoła pochodzą z roku 1427.

  4. Mario
    %A, 18UTCTue, 18 Jun 2013 18:21:11 +0000 %e. %B %Y

    Badania nie potwierdzają również iż świątynia ulec miała pożarowi. Chodzi tu o badania dendrologiczne.
    Pozdrawiam serdecznie Mario.

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