Koscioly Drewniane – Schrotholzkirchen

Kirche

Ortsangaben

Ponischowitz – Pfarrkirche der Geburt Johannes des Täufers und der Gottesmutter von Tschenstochau

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1223. Die erste Pfarrkirche wurde 1305 erwähnt. Das heutige Kirchengebäude entstand 1499. Die geostete Schrotholzkirche steht auf einem Hügel. Der Chor hat einen dreiseigen Abschluss, daran ist nördlich eine rechteckige Sakristei mit einer Patronatsloge im Obergeschoss angebaut. Diese stiftete Alexander Zawadzki im Jahre 1852. An der Nordseite des quadratischen Kirchenschiffs befindet sich eine Kapelle, die früher Beichtkapelle genannt wurde und dem Hl. Josef gewidmet war. Gegenwärtig ist sie der Gottesmutter von Tschenstochau geweiht. Gestiftet wurde die Kapelle von Franciszek Rogojski aus dem Dorf Słupsko um das Jahr 1650.

Die Innenausstattung ist barock. Auf dem Hauptaltar standen Figuren der Hl. Margareta und der Hl. Katharina. Momentan werden diese im Oppelner Diözesanmuseum aufbewahrt. Auf dem Hauptaltar befindet sich ein Bild der Schwarzen Madonna aus Tschenstochau in einem silbernen Kleid. 1840 aus Tschenstochau hergebracht war es eine Weihgabe dankbarer Gemeindemitglieder für die Bewahrung vor Pest und Hunger. Links hinter dem Altar befindet sich ein Gemälde mit der Geburt des Täufers Johannes aus dem Jahr 1700 sowie ein Bild des lehrenden Jesus mit einer Dreifaltigkeitsdarstellung. Die Orgel wurde 1851 durch Haas aus Bauerwitz gebaut. Früher stand sie in einer Kirche in Ujest.

Neben der Kirche steht ein massiver, freistehender Glockenturm aus dem Jahre 1520. Seine quadratische Grundform läuft spitz zusammen zur stark überragenden Glockenstube mit pyramidalem Helm. Es ist eine einzigartige Konstruktion. Die Glocke „Das Wort Gottes“ wiegt 200 Kilogramm und ist mit Reliefs und dem Zeichen des Glockengießers IL verziert. Sie wird auf das Jahr 1536 datiert. Anstelle zweier weiterer Glocken, die 1942 während des Krieges entfernt wurden, stifteten Gemeindemitglieder drei neue Bronzeglocken: des Johannes des Täufers (600 Kilogramm), der Mutter Gottes von Tschenstochau (400 Kilogramm) und des Hl. Josef (500 Kilogramm).

Die Kirche gehört zur Architekturroute der Holzbaukunst in der Woiwodschaft Schlesien.

One Comment

  1. Visitatur
    %A, 12UTCMon, 12 Oct 2015 13:01:48 +0000 %e. %B %Y

    Guten Tag, könnten Sie uns bitte Fotos von der Pfarrkirche Ponischowitz für die Veröffentlichung in einer Zeitschrift zusenden.

    Vielen Dank und freundliche Grüße

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