Koscioly Drewniane – Schrotholzkirchen

Kirche

Ortsangaben

Bürgsdorf – Filialkirche Mariä Geburt, Pfarrgemeinde der Unbefleckten Empfängnis Mariens in Konstadt (Wołczyn)

Die Bürgsdorfer Schrotholzkirche wurde Dank der Mühen und Anstrengungen der Dorfbewohner über die Jahrhunderte ausgestaltet. Ihre Namen sind auf Leuchtern, Bänken, Toren und Wänden verewigt. Michael Głomb hat die Wände des Chores und des Kirchenschiffs, die Decken des Kirchenschiffs und der Sakristei sowie die Trennbalken zwischen Chor und Kirchenschiff und die südliche Vorhalle 1776 mit floralen Freskomalerien verziert. Über der Empore hat er sein Werk mit Jahresangabe signiert.

Auch der restliche Innenraum der Kirche ist mit Wandmalereien bedeckt. Die Decke des Chorraums schmücken gemalte Kassetten mit Zirkelrosen. Die Emporen sind mit Malereien bedeckt, die eine Marmorierung imitieren.

Der Hauptaltar und das Taufbecken aus dem 17. Jahrhundert sind barock, die hölzerne Kanzel stammt aus der Spätrenaissance. Die ursprünglichen Skulpturen des gotischen Triptychons, das an der nördlichen Wand des Kirchenschiffes steht, stammen aus der Zeit 1400 bis 1420. 1994 wurden diese gestohlen und durch Repliken ersetzt. Zum einzigartigen Charakter der Kirche tragen auch die erhaltenen Bänke mit ihren bemalten Lehnen aus dem 18. Jahrhundert, volkstümliche Sitzhocker, eine bemalte Truhe im Bauernbarock-Stil und der Beichtstuhl bei.

Im 15. Jahrhundert stand an der Stelle des heutigen Gebäudes eine katholische Kirche. Das heute in Bürgsdorf stehende Gotteshaus wurde allerdings von Protestanten erbaut, und zwar an dessen Stelle. Im Dorf lassen sich seit 1527 evangelische Pastoren nachweisen. Das geostete Kirchengebäude ist von einem hölzernen Zaun umgeben. Die beiden Zauntore wurden im 18. Jahrhundert von dem Zimmermann Michael Bienak errichtet. Eine Kopie des größeren Tores befindet sich im Eingangbereich des Museum des Oppelner Dorfes in Oppeln. 1693 wurde die Kirche erweitert und um ein drittes Segment an der Westseite vergrößert. Dadurch entstand ein interessanter dreistufiger Effekt: vom niedrigeren Chor, über das Kirchenschiff bis zum schmalen Glockenturm. Auf dem Chorbogen ist das Ausbaudatum aufgemalt.

One Comment

  1. Iwona
    %A, 19UTCThu, 19 May 2016 17:23:24 +0000 %e. %B %Y

    Byliśmy! Przepiękny kościółek. Mieliśmy to szczęście, że udało nam się wejść, bo akurat trwało sprzątanie. W przyszłym tygodniu wrzucimy zdjęcia na nasz blog http://www.szerokadroga.pl

Hinterlasse eine Antwort